Donnerstag, 21. September 2017
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Geschichte der Löscheinheit 36 - Kaltehardt

Mehr über die Löscheinheit 36 - Kaltehardt...

1891 im  Dezember hatten die Kaltehardter Bürger beschlossen eine Freiwillige Feuerwehr im Ort zu gründen.

1892 am 6.März fand die Gründerversammlung im Lokal Fritz Lindemann statt. Man sah dieses als notwendig an, weil bei einem Brand die Feuerwehr vom Dorf zu lange brauchte, um zu Hilfe zu kommen. Es waren 21 Interessenten vertreten. Sie wählten Kamerad Giersch zum ersten Brandmeister.

1894 löste August Beckhoff den Kameraden Giersch als Brandmeister ab. Die Wehr war inzwischen auf 41 aktive Mitglieder angestiegen.

1896 wurde von der Gemeinde Langendreer ein Spritzenwagen der Freiwilligen Feuerwehr geschenkt, weil nach einer Reihe von Bränden die Wehr nur unzureichend helfen konnte. Der Spritzenwagen wurde am 2.Februar abgeholt und am Schacht Urbanus untergestellt.

1903 am 6.Dezember wurde das Gerätehaus auf dem Gelände der Lutherschule fertiggestellt und der Spritzenwagen konnte darin untergestellt werden.

1906 wurde Kamerad Neuhaus erster Brandmeister.

1910 musste man daran denken, in Crone ein Feuerwehrdepot zu errichten, damit im Brandfall man alle Hilfsmittel zur Hand hatte. Es wurde ein Schlauchwagen mit Standrohr und Leitern sowie 8 Mann Besatzung bereitgestellt.

1912 übernahm Karl Beckhoff die Leitung der Wehr.

1917 das Kriegsjahr, wurde das 25 jährige Bestehen der Wehr gefeiert.

1933 legte Kamerad Beckhoff sein Amt nieder. Ihm folgte Kamerad Fritz Lindemann.

1934 am 25.März wurde die Wehr dem Kreisverband Bochum angegliedert.

1935 wurde Fritz Steckert die Leitung der Wehr übertragen.

1936 sollte die Feuerwehr Kaltehardt der in Ümmigen angegliedert werden. Dies wurde in langen Verhandlungen mit Major Effenberger von Herrn Streckert verhindert.

1940 wurde die Wehr aufgelöst und der Feuerschutzpolizei angegliedert.

1942 war das 50 jährige Jubiläum, was aus Gründen des Krieges verständlicherweise nicht gefeiert wurde.

1944 bekam die Wehr eine Motorspritze. Nach dem Krieg sammelten sich die Kameraden, um die Wehr wieder aufzubauen. Aber viele Kameraden sind aus dem Krieg nicht wiedergekommen.

1949 bekam die Wehr ein LF8 mit Anhänger. Damals wurde die Wehr gezwungen, die alte Spritze aus dem Gerätehaus zu entfernen. Man verkaufte den Kupferkessel und machte von dem Erlös einen Kameradschaftsabend.

1952 wurde dann das 60 Jährige im Saalbau Hellmann gefeiert. Im gleichen Jahr bekam die Wehr ein anderes LF8.

1956 bekam die Wehr dann ein neues LF 8 Opel Blitz. In diesem Jahr wurde Oberbrandmeister Steckert von Hans Friele abgelöst. Kamerad Fritz Streckert hat 21 Jahre mehr oder weniger schwere Jahre die Wehr geleitet. Es folgten Jahre in denen die Wehr  viele Einsätze aber auch Feiern zu verzeichnen hatte.

1965 wurden die ersten Kameraden zum damaligen zivilen Bevölkerungsschutz verpflichtet. Dadurch kam ein TLF 8 vom Bund.

1967 wurde das 75 jährige gefeiert. In diesem Jahr löste Kamerad Woesthoff den Kameraden Friele ab. Es folgten Jahre des Aufbaus. So wurde in Eigenarbeit ein Kellerraum in der Grundschule Kaltehardt als Unterrichtsraum hergerichtet. Später bekamen wir einen Klassenraum dazu. Bis dahin haben Zusammenkünfte und Unterricht im damaligen Lokal Uffelmann stattgefunden.

1968 bekamen wir ein TLF 16.

1981 bekamen wir nach 25 Jahren ein neues LF8. Am Gerätehaus wurden größere Tore eingebaut. Damit konnten wir nicht nur das neue LF8 sondern auch das TLF 16, dass bis dahin in der ehemaligen Flakkaserne untergestellt war, unterbringen.

1983 am 7.Dezember löste Kamerad Alfred Bruckner den Kamerad Woesthoff, nach 16 Jahren als Löschzugführer ab.

1984 wurde das Gebäude in dem wir als Gäste untergebracht waren, von der Grundschule freigezogen. Das war die Chance, eine annehmbare Unterkunft für den Löschzug zu schaffen. Dies wurde weitgehend in Eigenarbeit gemacht. Ein früherer Unterrichtsraum wurde zur Garage für zwei Fahrzeuge. Der Raum darüber wurde unserer Unterrichtsraum und Aufenthaltsraum.

1985 im April konnte das neue Gerätehaus eingeweiht werden. Zur gleichen Zeit bekamen wir ein neues LF 16TS.Nun hatte die Feuerwehr nach fast 100 Jahren eine eigene Unterkunft. Nachdem TLF 8 und TLF 16 ausgemustert wurden, bekamen wir einen RW1 zugewiesen.

1994 Ablösung von Alfred Bruckner (nach 10Jahren) durch Georg Michels

1998 Abgabe des RW1 an die Berufsfeuerwehr wegen Eigenbedarf.

1996 LF16-TS geht zur Feuerwehrschule, dafür bekamen wir ein anderes LF16-TS Bj. 1990.

1998 Ablösung von Georg Michels (nach 4Jahren) durch Dirk Lichtenberg

2002 Renovierung der Unterrichtsräume und Abteilung im Flur für ein separates Büro

2004 Unser LF8 wird ausgemustert und ging zur Jugendfeuerwehr. Dafür bekamen wir ein gebrauchtes LF8/6 Bj.2003. Erstmals ist dieses Fzg. mit KL.2 zu Fahren.

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