Donnerstag, 21. September 2017
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Geschichte der Löscheinheit 35 - Langendreer Dorf

Mehr über die Löscheinheit 35 - Langendreer Dorf...

1873 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Langendreer-Dorf (als Turner-Feuerwehr). Erster Brandmeister Hermann Oberschulte, der aber aus Altersgründen im gleichen Jahr zurück trat. Erster Brandmeister wurde dann August Kneist.

1874 Bau eines Spritzenhauses und Kauf einer Dorfspritze.

1879 Kamerad August Kneist legt seinen Posten als Chef nieder und der Kamerad Heinrich Oberschulte-Beckmann trat an seine Stelle, er führte die Wehr 31 Jahre.

1884 Angliederung an den Kreisverband Witten.

1906 neues Gerätehaus mit Schlauchtrockenturm.

1910 Kamerad Heinrich Oberschulte-Beckmann legt seinen Posten als Chef nieder, an seine Stelle trat der Kamerad Wilhelm Eickelkamp.

1913 Aus gesundheitlichen Gründen trat der Kamerad Eickelkamp von seinem Amt zurück. Nachfolger wurde der Kamerad August Tetzner.

1917 Leider verstarb der Kamerad August Tetzner in diesem Jahr und sein Vertreter Brandmeister Heinrich Höls wurde neuer Chef der Wehr.

1927 Erweiterung des Gerätebestandes durch eine mechanische Drehleiter für Pferdegespanne.

1929 Eingemeindung Langendreers nach Bochum. Zu diesem Zeitpunkt gab es vier Löschzüge in Langendreer, aber schon 1932 wieder fünf Züge.

1931 Rücktritt von Heinrich Höls aus Altersgründen. Der Kamerad August Ibing übernahm die Wehr, damit trat der seltene Fall ein, das drei Generationen aus einer Familie gleichzeitig in der Freiwilligen Feuerwehr ihren Dienst versahen.

1933 Feier zum 60jährigem Jubiläum im Gasthaus Grollmann. Durch die Wirren des Krieges fiel der Löschzug auseinander und wurde nach Kriegsende von Brandmeister Hugo Boos wieder aufgebaut. Dieser Neuaufbau vollzog sich bis 1951.

1951 Durch Differenzen mit der Berufsfeuerwehr Bochum ruhten die Tätigkeiten des Löschzuges Langendreer-Dorf von 1951 bis 1953.

1953 Wiederaufnahme der Tätigkeiten durch die tatkräftige Mithilfe der Kameraden Otto Absch und Paul Ibing. Löschzugführer wurde Paul Ibing.

1959 Kamerad Otto Absch übernahm den Posten des Löschzugführers. In seine Dienstzeit fällt der Bau einer neuen Feuerwehrgarage. Diese wurde auf dem Gelände der Speditionsfirma Topp, unter Mithilfe aller Feuerwehrkameraden, in Selbsthilfe erstellt.

1964 Brandmeister Wilhelm Bröckelmann übernahm den Posten des Löschzugführers.

1967 Brandmeister Wilhelm Bröckelmann wird zum Oberbrandmeister ernannt.

1973 Feier zum 100jährigem Jubiläum. Zu diesem Zeitpunkt hat der Löschzug eine Stärke von 26 Mann Fahrzeugbestand: 1 LF 8, 1 TLF 8/8 und 1 LF 16-TS.
Die Löschfahrzeuge sind in dieser Zeit wie folgt untergebracht: LF 8 - Feuerwehrgarage Topp-Gelände TLF 8/8 und LF 16-TS - Kat-S Gelände Bochum-Harpen. Eigene Unterrichtsräume für den Löschzug gab es nicht.

1983 Der Löschzug Langendreer-Dorf bekommt im ehemaligen Gericht Langendreer eigene Unterrichtsräume. Diese wurden in Selbsthilfe vollständig renoviert und im gleichen Jahr mit einer kleinen Feier eingeweiht. Nach 52 Jahren hat der Löschzug wieder eine Heimat.

1985 Oberbrandmeister Horst Schäfer übernahm den Posten des Löschzugführers.

1988 Bau einer neuen Fahrzeughalle an der Stiftstr./Dammstr. unter Mithilfe aller Feuerwehrkameraden. Ganz besonders muss man hier den ehemaligen Löschzugführer Wilhelm Bröckelmann hervorheben, ohne dessen Einsatz, dieser Bau nicht möglich gewesen wäre.

1989 Einweihung der neuen Fahrzeughalle mit einer kleinen Feier. Gleichzeitig erhält der Löschzug ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 8.

1992 Hauptbrandmeister Uwe Krabbe übernimmt das Amt des Löschzugführers.

1998 Feier zum 125jährigem Jubiläum. Zu diesem Zeitpunkt hat der Löschzug eine Stärke von 31 Mann, Fahrzeugbestand: 1 LF 8 und 1 LF 16-TS.

2001 Der Löschzug musste seine Unterrichtsräume im ehemaligen Gericht Langendreer räumen. Die Verwaltung braucht Platz.

2004 Der Löschzug, der mittlerweile die Bezeichnung Löscheinheit trägt hat neue Unterrichtsräume an der Unterstraße, unterhalb der Zweigstelle der Stadtbücherei.

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